#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst

Liebe Interessierte,

die Plakate dieser Kampagne werden in diesen Tagen bestellt und erscheinen dann in den Schaukästen unserer Kirchgemeinde. Lassen Sie sich anregen, auf Entdeckungsreise zu gehen. Teilen Sie die Anliegen mit Freunden und Bekannten, kommen Sie ins Gespräch. Der jüdische Glaube ist die Wurzel des christlichen. Zugleich grünt jüdischer Glaube auch in unserem Land. Gott sei Dank! Dass das so bleibt, ist ein Auftrag an alle Bürgerinnen und Bürger und ganz besonders an uns als Christinnen und Christen. Die Links unten führen Sie direkt zu den Grußworten und zu den Materialien.

Schalom und Gott behüte Sie!

Ihr Frank Nötzold

 

Aus der Internetseite zur Kampagne:

Die ökumenisch verantwortete Kampagne „#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst“ möchte dazu anregen, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum wahrzunehmen. Auch und gerade im Blick auf die Feste wird die Verwurzelung des Christentums im Judentum deutlich. Mit dem Stichwort „beziehungsweise“ soll der Blick auf die aktuell gelebte jüdische Praxis in ihrer vielfältigen Ausprägung gelenkt werden. Die Kampagne ist ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Wir sind uns bewusst: Die Betonung der Nähe ist nur unter Wahrung der Würde der Differenz möglich. Deshalb halten wir es für unverzichtbar, die Bezugnahmen auf das Judentum in christlichen Kontexten auch kritisch zu hinterfragen, Vereinnahmungstendenzen zu erkennen und zu vermeiden.

Aktuell finden wir uns dabei in einer gesellschaftlichen Situation wieder, die durch ein Erstarken von Antisemitismus und weiterer Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geprägt ist. Übergriffe gegen jüdische Bürger*innen, Hetze und Verschwörungsmythen in den Sozialen Medien nehmen weiterhin zu.

In einer respektvollen Bezugnahme auf das Judentum, die zur positiven Auseinandersetzung mit der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland anregt, will die Kampagne auch einen Beitrag zur Bekämpfung des Antisemitismus leisten.

Grußworte

Materialien